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 Foto: Corinne Futterlieb

Johannes Dullin

Johannes Dullin ist Komiker, Schauspieler, Performer und Theatermacher. Er wurde 1980 im Ruhrgebiet geboren. Seinen Bachelor absolvierte er an der Accademia Teatro Dimitri in der italienischen Schweiz und seinen Master an der Hochschule der Künste Bern. Zwischen den beiden Ausbildungen lebt und arbeitet er zehn Jahre lang in Berlin und realisiert zahlreiche Projekte in ganz Europa.

Seit 2014 fokussiert sich Johannes Dullin vermehrt auf Soloarbeiten, die sich an der Schnittstelle zwischen Theater, Performance und Comedy bewegen. Sein Stück «The best piece of this season» von 2018 ist bisher das einzige Stück, das für das Schweizer Theatertreffen und den Swiss Comedy Award nominiert wurde.

In seinem Stück «Komm und bring einen Freund mit!» sucht er nach einer zeitgenössischen Form der Komik. 2018 zeigte er es dreiundzwanzigmal, mit sehr guter Resonanz, auf dem Fringe Festival in Edinburgh. Ausschnitte aus dem Stück präsentierte er im Schweizer und im Österreichischen Fernsehen und an zahlreichen Mixed Shows in der Schweiz und England. 2020 feierte seine Show «Johannes Dullin spielt den Teufel» in Bern Premiere.

Im Jahr 2018 spielt Johannes Dullin in dem Kinofilm «Zu Zweit Allein» von Sabine Koder eine der Hauptrollen. 2021 spielt er auch in Koders Diplomfilm «Bis es mich gibt» die Hauptrolle. Seit dem spezialisiert sich Dullin zunehmend auf das Spiel vor der Kamera. 2022 spielt er eine Nebenrolle im Tatort «Lenas Tante» unter der Regie von Tom Lass.

Als Performer und Schauspieler auf der Bühne war er, unter anderen, an folgenden Häusern zu sehen: Hebbel am Ufer, Sophiensaele, Ballhaus Ost, Theaterdiscounter, Theater Neumarkt Zürich, Münchner Kammerspiele, Schaubühne Berlin und Staatstheater Mannheim. Er arbeitete mit Lubrikat, Franz Rogowski, Martin Clausen, Patrick Wengenroth, Corinne Meier, Friederike Heller und Alexander Giesche.

2007 gründet er mit der Norwegerin Signe Holtsmark die Performance-Theatergruppe Banality Dreams, die er fünf Jahre lang künstlerisch leitet. In dieser Zeit entstehen zehn Produktionen, die an zahlreichen Theatern in Deutschland und Norwegen gezeigt werden. Darunter Hebbel am Ufer, Berlin; Ballhaus Ost, Berlin; FFT Düsseldorf; Blackbox, Oslo; Avantgarden, Trondheim; Entre Scenen, Arhus und Tou Scene, Stavanger.

Zwischen 2007 und 2020 war Dullin auch Mitglied des Künstlerkollektivs Authentic Boys (www.authentic-boys.com), zusammen mit Boris van Hoof, Aaike Stuart und Gregory Stauffer. Ihre Arbeiten wurden in Galerien, an Filmfestivals und Theatern europaweit gezeigt.

Sein Film «Threesome», eine Zusammenarbeit von Banality Dreams und Authentic Boys, erhält 2011 auf den Kurzfilmtagen Winterthur, dem grössten Kurzfilmfestival der Schweiz, den Förderpreis für die herausragendste Regiearbeit.

Im Workshop «Banalität und Tiefe» lehrt Dullin seit 2004 seine selbstentwickelte Improvisationsmethode zur Kultivierung des freien Spiels. Als Dozent wirkte er bereits an folgenden Universitäten: Accademia Teatro Dimitri, Hochschule der Künste Bern, Amsterdamse Hogeschool voor de Kunsten, Willem de Kooning Academy Rotterdam und Hochschule für Fernsehen und Film München.

Johannes Dullin ist verheiratet, hat zwei Kinder und lebt auf dem Land in der Nähe von Bern.

> Tabellarischer Lebenslauf hier

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23. Juni 2022
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